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Schmuck-Trends für den Herbst: Geometrische Formen & Farben der Elemente

Was für Ketten, Ringe, Ohrringe, Armbänder wollen wir diesen Herbst tragen? Wir haben die sechs wichtigsten Schmuck-Trends der aktuellen Saison zusammengefasst.

05.10.2021


Schmuck-Trends für den Herbst: Geometrische Formen & Farben der Elemente

Schmuck-Trends sind so unterschiedlich wie wir selbst, denn was wir so häufig und nah am Körper tragen wie Ketten, Ringe, Ohrringe und Armbänder, das ist etwas sehr Persönliches, ja, Intimes. Auch, weil Schmuck nicht nur eine Sache der Saison, sondern im Bestfall für das ganze Leben ist. Das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass es keine Schmuck-Trends gäbe – im Gegenteil: Sie sind nur besonders durchdacht und eben häufig zeitlos, nicht nur auf ein paar Monate ausgelegt. Diesen Herbst zählen dazu etwa Inspirationen aus der Natur oder auch geometrische Formen. Hier haben wir die sechs wichtigsten Tendenzen zusammengefasst…


Inspiration direkt aus der Natur

Die Natur ist für uns alle wichtiger denn je, das haben die letzten anderthalb Jahre Pandemie-bedingt bewiesen. Wer genießt es nicht, durch einen Wald zu spazieren, Blumen zu bewundern oder Schmetterlinge zu beobachten? Was genau daran fasziniert, da gibt es jeweils eigene Vorlieben, und da Schmuck eben eine höchst persönliche Angelegenheit ist (dazu später mehr) sollte sich das auch in den eigenen Jewellery Pieces widerspiegeln. Wenn Elemente aus der Natur als Schmuckstücke gestaltet werden, dann liegt darin auch immer große Symbolkraft.

Ein Kleeblatt? Steht natürlich für eine niemals endende Glückssträhne. Ein Baum? Das Zeichen für Ewigkeit und Erdverbundenheit. Eine Feder? Symbol für Freiheit und Leichtigkeit. Ein Schmetterling? Kündigt fortwährenden Wandel an. In der neuen Saison nehmen Natur-Embleme eine Statement-Rolle ein, sind häufig bewusst auffällig entworfen und können/dürfen/sollen als Single Pieces getragen werden – als Erinnerung daran, was wirklich wichtig ist, mit nahezu besänftigender Wirkung.


Die Farben der Elemente 

Wo wir gerade schon beim Thema Natur waren: Auch, was die Farben in der Herbst/Winter-Saison angeht, liegt die Inspiration in der Natur. Grelle, laute Farben sind vorerst weitestgehend passé – an ihre Stelle treten jetzt Töne, die sich den Farben der Elementen zuordnen lassen. Da sind etwa: Ein starkes, aber doch zu zurückhaltendes Blau wie das schönste, kalte Meerwasser; ein Grasgrün, das an herbstliche Wiesen denken lässt; oder auch ein Orange wie gerade an den Blättern eines Laubbaumes entdeckt. 

Hinzu kommen sanfte Pastellfarben, etwa ein leichtes Rosa, wie das eines wunderschönen Himmels ganz früh am Morgen, sie beruhigen und verbinden die doch so unterschiedlichen Farben der Elemente. Besonders harmonisch kommt dieser Trend zur Geltung, wenn die besagten Töne zusammen kombiniert werden, beispielsweise in Form verschiedenfarbiger Steine an einer Kette oder einem Armband – oder auch, wenn mehrere Ringe miteinander kombiniert werden. Daraus ergibt sich dann im Ergebnis eine Art herbstlicher Regenbogen.


Geometrische Formen

Trends, insbesondere Schmuck-Trends, haben es so an sich, dass es meist zu jedem einen passenden Gegentrend gibt. Auch zu den Formen, die aus der Natur heraus inspiriert sind, gibt es die Anti-These – nämlich: Geometrische, fast minimalistisch anmutende Formen. In ihrer bewussten Einfachheit sind diese besonders elegant und zeitlos. Der Trend ist in dieser Hinsicht streng genommen gar kein richtiger Trend – sondern einfach eine Hinwendung zu klassischen, perfektionierten Schmuck-Formen, modern interpretiert. 

Schmuck soll uns schließlich nicht nur ein paar Monate ein Leben lang begleiten, und je mehr Zeit wir mit einem Jewellery Piece verbringen, je mehr Momente wir mit ihm teilen, desto bedeutungsvoller wird es auf wundersame Art und Weise. Und wer sagt, dass das nur ein einziges Schmuckstück sein kann? Die geometrischen Jewellery Pieces wirken jetzt besonders modern, wenn viele von ihnen zusammen kombiniert werden. Und wer es noch persönlicher mag, der kann sich gleich eines von ihnen mit einer dezenten Gravur verzieren lassen.


Glamour galore

Im Herbst beginnt traditionsgemäß die Party Season – und damit insbesondere jetzt eine Zeit, auf die wir gefühlt viel zu lange warten mussten. Was Schmuck-Trends angeht, bedeutet das: Es darf funkeln und aufblitzen, Schmuckstücke können auffälliger kaum sein. Aber: Too much soll so ein Look nicht sein – daher sind die schönsten glamourösen Jewellery Pieces die, deren Steine zwar auffällig sind, deren Formen aber klassisch und vergleichsweise schlicht gehalten.

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Neben den besagten funkelnden Steinen liegen ebenso auffällige Perlen im Trend. Beide lassen an die Roaring Twenties denken, die Zeit vor rund 100 Jahren, in der so exzessiv gefeiert wurde wie wohl nie zuvor. Nicht wenige Futuristen geben derzeit die Prognose ab, dass uns neue Goldene Zwanziger bevorstehen – die glamourösen Schmuckstücken sind wohl Boten dieser Annahme. Sicher ist: In der festlichen Saison sind sie genau das, was wir uns wünschen.


Industrial cool: Gliederketten

Da wir eben schon von Zeitlosigkeit gesprochen haben – noch ein weiterer Klassiker feiert aktuell ein Comeback: Gliederketten. Diese wurden früher als Panzerketten bezeichnet, was die industrielle Herkunft ihrer Ästhetik unterstreicht. Gliederketten widerspiegeln also immer eine gewisse Härte und auch Alltagsnähe – zwei Aspekte, die sich wunderbar neu interpretieren, in einen innovativen Kontext setzen lassen. 

Wirklich spannend werden Gliederketten (Halsketten, aber auch Armbänder) wenn sie neu ungewöhnlich entworfen sind – also beispielsweise mit kleinen, funkelnden Steinen besetzt oder mit Unerwartetem, wie etwa Perlen, kombiniert. Ihr cooler Charme bleibt und wird ergänzt mit einer gewissen Verspieltheit und Femininität. Je nach der Dicke ihrer Glieder funktionieren Gliederketten als einzeln getragene Statement-Pieces, aber auch im Layering verwandeln sie perfekt einen Look.


Self-Expression

Sogenannte „Charms“, also kleine Anhänger, können an Schmuckstücken zu wunderbar charmantem Ausdruck der Persönlichkeit führen – und da wir bekanntermaßen im Zeitalter der Individualisierung leben, zählen diese zu den derzeit prägenden Schmuck-Trends. Insbesondere an Armbändern sind diese beliebt, mittlerweile hat sich der Trend auch auf Ketten übertragen. Solche „Charm Bracelets“ sind beispielsweise als Freundschafts-Symbole bekannt, aber das Tolle an Ihnen ist gerade, dass dem Ausdruck und der Bedeutung keine Grenzen gesetzt sind. 

Apropos Ausdruck: Die Selbstverwirklichung in Schmuckstücken bezieht sich nicht nur auf Jewellery Pieces mit Anhängern, sondern auch auf eine Personalisierung – das heißt, wenn ein ansonsten schlichtes Stück mit einer Gravur individualisiert wird. Besonders zeitgeistig wirkt das auch an Schmuck, der direkt aus dem Alltag inspiriert ist und ihn ins Symbolhafte überträgt, beispielsweise an den im Trend liegenden Schlösser-Formen. Sie sind auch zugleich ein romantisches Zeichen: Für den Schlüssel zum Herzen, diesen Herbst und für immer.